Probeartikel

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Das Nachtklangspiel

Zielgruppe:

Dauer:

Gruppengröße:

Was hört man nicht alles, wenn es dunkel ist? Geradezu unheimlich ist manches Geräusch, nur weil man es nicht einordnen kann. Das wollen wir mit diesem besonderen Geländespiel für die Jungschar aufgreifen. Für die nächtliche oder abendliche Aktion braucht man gute Ohren, einige Mitarbeitende, neugierige Kinder und etwas Vorbereitung. Mitarbeitende haben sich im Gelände versteckt und geben kurze Geräusche mit verschiedenen Utensilien (Blockflöte, Handy, Trillerpfeife, CD-Player, Fahrradklingel usw.) ab.

Spielphase 1

In einer ersten Runde des Spiels gehen die Gruppen, drei bis vier Kinder pro Gruppe, durch das Spielgebiet und versuchen herauszufinden, um welche Geräusche es sich handelt. Sie dürfen natürlich keine Taschenlampen benutzen. Die Mitarbeitenden geben nur dann ein Geräusch ab, wenn keine Gruppe in ihrer Nähe ist. Sie sollen nicht gefunden werden.

Spielphase 2

Haben die Gruppen alle Geräusche auf einem Zettel notiert, gehen sie zum Ausgangspunkt zurück und bekommen eine Laufliste, auf der die Reihenfolge steht, nach der sie jetzt die Geräusche und den entsprechenden Mitarbeitenden finden müssen. Auf dem Laufzettel muss der Mitarbeitende unterschreiben. Spaß und Bewegung kommt in das Spiel, wenn die Mitarbeitenden öfters ihre Standorte wechseln. Eine weitere Variante kann sein, dass zum Beispiel auf einer Mundharmonika Lieder angespielt werden, welche die Gruppen erraten müssen. Achtung! Bei Spielen im Freien und bei Dunkelheit ist es extrem wichtig, dass das Spielgebiet genau definiert ist, z. B. durch Wege oder Absperrband und, wenn nötig, genug Mitarbeitende an den Grenzen des Spielgebietes die Aufsicht halten.

Frank Ortmann

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